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14:11

Wir haben aktuell das Phänomen, dass echte Verrücktheit, echte, pathologische Verrücktheit, sehr deutlich hervortritt. Wir haben eine Ära hinter uns, in der es vor allem die Heuchelei war, die einem entgegengekrochen ist. Aber im Moment ist es echte Verrücktheit, schon auf der Ebene des Führungspersonals.

Das sind Soziopathen! Man muss diese Leute zunächst einmal krank nennen.
Soziopathie bedeutet recht eigentlich, dass Leute keine Chance mehr haben, an ihr eigenes Ich heranzukommen. Soziopathen sind unfähig, mit anderen zu empfinden.
Es gibt da die kalte und die warme Empathie. Die warme Empathie ist die eigentliche Empathie - und die kalte wäre, dass Soziopathen, die ja meistens durchaus sehr intelligent sind, Empathie vortäuschen und auch sehr geschickt darin sind, Empathie vorzutäuschen, aber im tiefen Inneren kein Mitempfinden kennen.
Donald Trump wird völlig zurecht als Psychopath bezeichnet. Aber das ist etwas, was in der kapitalistischen Elite gefragt ist. Psychopathen haben in der sogenannten Elite unglaubliche Aufstiegschancen. Sie sind charmant. Sie sind intelligent. Sie können zum Großteil auch ganz gut reden. Sie haben nur keine Anbindung an Andere und ans Ganze.

Sie haben auch durch ihre vollständige Skrupellosigkeit und ihre Amoralität in diesem Wolfssystem immer wieder einen strategischen Vorteil. Ihnen ist eine Entgrenztheit möglich, die für den normalen Menschen nicht machbar ist. Und das fällt immer wieder auf, wenn man beispielsweise über die Machenschaften des Tiefenstaates redet oder über den Einsatz von uranummantelter Munition oder sich die Frage stellt: ist es überhaupt denkbar, dass Geheimdienste 3.000 „ihrer eigenen Bürger opfern“ - da sagen Leute immer wieder: das kann ich mir nicht vorstellen!
Sie halten es aus ihrer eigenen Emotionalität heraus gar nicht für möglich, dass Menschen so sind.

Moment, da muss ich noch mal einhaken. Denn das hat doch auch mit ungeheuerlicher Geschichtsvergessenheit zu tun! Ich meine: es gibt Aufnahmen von Adolf Eichmann, noch in Südamerika, da hat er bedauert, dass er nicht noch mehr Juden umgebracht hat! Wir müssen doch an unserer eigenen Geschichte erkennen, dass das alles möglich ist.
Auch deshalb halte ich die fortgesetzte Auseinandersetzung mit dem Holocaust für so wichtig. Der Holocaust zeigt uns doch, was alles menschenmöglich ist. Da braucht man sich über uranummantelte Munition nicht zu wundern! Wir sind ja nicht plötzlich die besseren oder empathischeren Menschen geworden.

Rubikon - Magazin für die kritische Masse | „Lasst uns der Albtraum
Reposted byDevaswissfonduepatzidaorakel

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Schweinderl