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10:10

Martin Schulze hat am Sonntag die Wahl zum Parteivorsitzenden der SPD mit dem besten Ergebnis bestanden, das jemals ein Sozialdemokrat in dieser Position errang: 100 Prozent. 605 hoffnungslose Delegierte unterwarfen sich der gesteuerten Parteitagsinszenierung und stimmten für den ehemaligen Präsidenten des europäischen Parlaments.

100%. Ein wahnsinniges Ergebnis, ein wahnsinnig verzweifeltes Ergebnis! 100% hinter Schulze stimmen ein in den erlösenden „Martin, Martin, Martin!”-Chor. Kein Widerspruch mehr hörbar. Keine Opposition tritt auf. Alle unterwerfen sich dem neuen König ohne Kleider. Es ist eine verzweifelte "Flucht nach vorn", ein letzter Versuch vor der finalen Bedeutungslosigkeit. Sie folgen dem Rattenfänger zur Schlachtbank.

Sie folgen Sankt Martin, ihrem Erlöser, dem ewigen Dorfschulzen, dem Schulabbrecher und Ex-Alkoholiker, der es geschafft hat, in die EU-Herrschaftsclique aufzusteigen.

Wer ist dieser Schulze? Ein neoliberaler Karrierist. Ein Rechts-Liberaler selbst innerhalb der rechten SPD. Ein Befürworter der Agenda 2010, der sie bis heute verteidigt. Er vertritt Hartz IV und andere soziale Verschlechterungen.

Schulze tut zwar so, ist in Wirklichkeit aber kein Vorkämpfer für Steuergerechtigkeit, Solidarität und Demokratie. Er schimpft zwar vordergründig und plakativ volkstümlich, wenn es ernst wird, geht er aber mit seinen neoliberalen Elitefreunden. Schaut ihm auf die Hände. Als Präsident des Europäischen Parlaments war der Schulze maßgeblich und führend an der Erpressung des verschuldeten griechischen Staates beteiligt.

Der Schulze spricht sich für antirussische Sanktionen aus und will den Druck auf Russland aufrecht erhalten.

Der Schulze ist ein vehementer Vertreter für die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Er will damit die „hart arbeitende Mitte der Gesellschaft“ vertreten. Was er darunter versteht sieht man. Er gehört zu den Spitzenverdienern im Politikbetrieb. Neben seinem üppigen Grundgehalt von 8000 Euro sackte er noch Tagesgelder ein, die ihm monatlich noch einmal 18.000 Euro steuerfreie Zulagen brachten. Alles über alles kam er als Präsident des Europäischen Parlaments auf über 280.000 EUR jährlich netto. Bei einer Steuer- und Abgabenquote von 45 Prozent entspricht dies brutto über 500.000 EUR. Der kleine Dorfschulze ist Millionär. Seine Millionen resultieren nicht aus seiner Hände Arbeit oder einer erfolgreichen Arbeit als Unternehmer oder von einem Lottogewinn, sondern aus Steuergelder der Steuerzahler.

Dorfschulze? Als Beamter des Landesherren hatte er die Aufgabe, sein Dorf zur Einhaltung ihrer Abgabe- und Dienstverpflichtungen gegenüber dem Landesherren anzuhalten. Nomen est Omen. Dieser Name ist Programm.

https://www.youtube.com/watch?v=k1OiOSAOKVE

Hans Christian Wächter
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