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10:59

Ich bin wirklich kein Freund der Theorie, die deutschen Medien seien massenhaft durch die USA gelenkt. War ich nie, weil die deutschen Medien auch ohne amerikanische Hilfe Unsinn verzapften können. Und wenn man sich den „Brennpunkt“ vom 5. Juli 2015 nach dem Referendum der Griechen ansieht, funktioniert besagte Theorie der Gleichschaltung deutscher Medien durch die Amerikaner eh nicht mehr. Weil aus den Vereinigten Staaten schon länger Kritik an der europäischen Austeritätspolitik kommt. Die ARD allerdings kann tendenziös einseitig auch ganz ohne fremde Hilfe berichten, wie der Brennpunkt vom Sonntag zeigt. Diese 15 Minuten „Berichterstattung“ waren ein Schlag ins Gesicht der Geldgeber für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Und die Geldgeber, das sind wir, die Gebührenzahler.

Sigmund Gottlieb, der durch die Sendung führte, war bereits zuvor mehrfach durch einseitige Berichterstattung aufgefallen. Wobei das doch sehr zurückhaltend formuliert ist. Der Mann hat wochenlang gnadenlos gegen die Griechen gehetzt und war dabei so arrogant und provozierend, dass selbst ein Wolfgang Schäuble davon lernen könnte. Im Brennpunkt machte er damit weiter.

ARD Brennpunkt: Mehr Bullshit geht nicht mehr » Spiegelfechter
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