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April 22 2017

13:56
:)
Tags: DIE PARTEI
Reposted byswissfondueniklashanderer-tobidarksideofthemoonschaafstraycatvolldostsoupeterbitstackerisnoJoschIsAGeekznuhambassadorofdumbn-nudelsalatnitroventskizzo

April 21 2017

12:36

Faszinierend... ich habe soeben den womöglich dümmsten Menschen im Internet gefunden: Diese WDR-Jungmoderatorin bricht für eine Woche aus ihrer Mainstream-Filterbubble aus und liest stattdessen mal nur RT, KenFM, etc. Das nennt sie dann "Ich ziehe in die Filterbubble" und ist nach nur wenigen Tagen schon kurz vorm Kollabieren.

Dann trifft sie einen Wagenknecht-Supporter, der nur vernünftige Sachen sagt und ohne jede Argumentation kommentiert sie dann, dass der alles ganz anders sieht als sie.

Am Ende muss sie sich mit einer Tagesschau-Infussion ihr wackeliges Realitätsgerüst festigen, weil ja Propaganda immer nur die andern machen und nur Mainstream lesen, wie sie es sonst tut, ist ja überhaupt keine Filterbubble. Ohnehin sei "kritisieren", "hinterfragen" und "widerlegen" ungemein gefährlich.

Ein auf Linie gebürsteter Bekannter hilft ihr dabei offene Fragen, die sie sich in der Woche gestellt hat, zu vergessen. Ein Offenbarungseid sowas auch noch zu senden.

Oder spielt sie die epochal Naive nur? Das Abschlussstatement passt jedenfalls nicht zum Rest des Berichtes und geht dann sogar in eine sinnvolle Richtung.

Abschließender Kommentar: Es geht hier nicht darum diese Ceclia persönlich zu beleidigen, aber wieso werden mit unserer Gebührenkohle Reporterinnen finanziert, die sich auf dem geistigen Stand einer Fünfjährigen bewegen? Das ist der eigentliche Skandal an der Sache.

Florian Hauschild

Reposted byswissfondue swissfondue
08:25
08:16

Moderne Migranten streifen ihre frühere Identität nicht einfach ab, sondern ergänzen sie durch eine neue. Dabei sollte aus der starken Verbundenheit mit der alten Heimat nicht automatisch mangelnde Integrationsbereitschaft abgeleitet werden.

Allerdings steigt die Anziehungskraft von Religion und Nationalismus in dem Maße, wie die Aufnahmegesellschaft als fremd empfunden wird. Solche Fremdheitsgefühle resultieren nicht allein aus Diskriminierungs- sondern auch aus Demütigungserfahrungen, die mit der Herkunft zu tun haben.

Zwei Beispiele aus jüngster Zeit: Der Deutsche Bundestag hatte jedes Recht, einen Beschluss zum Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich zu treffen. Sehr viele hier lebende Türken fühlten sich dadurch indes in ihrer nationalen Ehre gekränkt. Jan Böhmermann hatte jedes Recht, seine gegen Erdogan gerichtete satirische Schmähkritik vorzutragen. Sehr viele hier lebende Türken fühlten sich dadurch jedoch mitgemeint und mitgetroffen.

Keiner weiß, wie viele Türken in Deutschland aus demonstrativem Selbstbehauptungswillen für Erdogans Verfassungsänderung gestimmt haben, nach dem Motto: Je fieser euer Spott, desto schmerzlicher soll euch unser Trotz treffen. Aber es dürfte kein Zufall sein, dass der türkische Präsident im Wahlkampf mit dezidiert antideutscher Rhetorik aufgetreten war, die offenbar verfing. Dauerhafte Geringschätzung überstrapaziert das Geflecht jeder Beziehung. Wer aus dem Abstimmungsverhalten der Türken in Deutschland eine Anklageschrift gegen sie ableitet, reißt in dieses Geflecht nur neue Löcher.

Nach dem Verfassungsreferendum: Der türkische Trotz straft den Spott der Deutschen - Politik - Tagesspiegel
08:13
8188 cc82 420
jawohl
Reposted frombootlegs bootlegs
08:10

Nun ist es aber ein postmoderner Irrtum zu glauben, mit Sozialkonstruktivismus liessen sich kapitalistische Strukturen und soziale Ungleichheit beseitigen. Im Gegenteil: Die Konzentration auf die soziale Dekonstruktion von gesellschaftlichen Kategorien wie den oben Genannten ist allenfalls und im besten Sinne als das Ergebnis einer raffinierten und dadurch gelungenen, links- und dadurch neoliberalen (s. o.) Manipulation zu bewerten, im Zuge derer die Linke ihren Kampf auf in akademischen Kreisen prestigeträchtige Nebenschauplätze (Geschlechtergleichstellung, Inklusion etc.) verlagert hat, während sie dadurch auf den für die arbeitende Klasse relevanten gesellschaftlichen Hauptschauplätzen (Ökonomie, Umverteilung, Globalisierung, Sozialstaat, Währungspolitik) weitestgehend das Feld räumt und sie dadurch der Gestaltung durch die neoliberalen Kräfte überlässt.

Und diese Erklärung ist noch wohlwollend. Mit Blick auf weite Teile der grünen und der sozialdemokratischen Parteien kann hier schlicht davon ausgegangen werden, dass die Übernahme und Verfolgung der besagten sozialkonstruktivistischen Ziele schlicht und einfach selbst einem neoliberalen Kalkül entspringt, das auf den Versuch eines „Kapitalismus mit menschlichem Antlitz“ abzielt.

Hinzu kommt: Wer sich die soziale Dekonstruktion von zentralen und hoch institutionalisierten gesellschaftlichen Kategorien zum Ziel gesetzt hat, der muss sich nicht wundern, wenn dann am Ende des Tages auch Werte dekonstruiert werden, die ihm selbst eigentlich am Herzen liegen. Das auch in diesem Beitrag vielgebrauchte Wort von der „Postmoderne“ bezeichnet nicht weniger als genau diesen Vorgang: Die absolute Relativierung, die völlige Kontingenz. Jahrhunderte alte konservative Institutionen wie Ehe und Familie mögen de-institutionalisiert oder zumindest im Begriff sein, dies zu werden – mit dem sozialistischen Wert der Solidarität ist es aber eben auch nicht zwingend anders. Der neoliberale Individualismus macht vor nichts Halt; auch die postmoderne Relativierung, die völlige Dekonstruktion kollektiver Identitäten und Institutionen gibt es nur ganz oder gar nicht. Dies muss bedenken, wer sich derartiges zum Ziel setzt.

Der globalistische Grundkonsens - le Bohémien
08:08

CSU-Widerling Nr.1

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08:08

An diesem Punkt ist das moderne Phänomen der funktionalen Differenzierung bzw. des sogenannten politischen Liberalismus zu einem postmodernen geworden: Für alle muss jederzeit immer alles möglich sein, ohne Bindung, ohne Verantwortung, ohne Klarheit, ohne zeitliche und / oder räumliche Grenzen. Ergebnis dieser postmodernen Entwicklung ist die politische Paralyse des Staatsvolkes, das zum Opfer dessen wird, was der Soziologe Emile Durkheim als „Anomie“ beschrieben hat (vgl. Durkheim 1983), des Verlustes von gesellschaftlichen Normen und Werten, zum Opfer von gesellschaftlicher Desintegration.

Diese kurze Analyse sollte hinreichend gezeigt haben, dass die Abgrenzung zum Wirtschafts- und zum Neoliberalismus nicht gelingen kann, solange der sogenannte politische Liberalismus parallel dazu lobgepriesen wird. Das positive Image, welches er in weiten Teilen des politischen Spektrums trotz all dieser Entwicklungen noch immer geniesst, mag immer noch eine nur schwer zu beseitigende Spätfolge des Endes des Kalten Krieges sein, im Zuge dessen die Vertreter dieser Denkrichtung ein Jahrzehnte währendes Siegesgefühl herausgebildet haben, das noch heute die Argumentation vergiftet. Damit aber kann und darf man sich nicht abfinden, wenn man sich mit den bestehenden Verhältnissen insgesamt nicht abfinden kann.

Der globalistische Grundkonsens - le Bohémien
07:59
1903 71fb 420
CSU-Widerling Nr.2
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07:59

Diejenige Linke, welche in Europa mit diesen neoliberalen Kräften alliierte, steht vor bedeutenden Problemen. Die historische Allianz von Neoliberalen, welche den freien Verkehr von Kapital und frei verfügbares Humankapital brauchte, und sozialdemokratischen Kräften und Grünen, welche die Personenfreizügigkeit als Fortschritt sahen (vgl. Müller 2016a), wird nicht von links, sondern von rechts herausgefordert. Die Rechte in weiten Teilen Europas gewinnt Zulauf unter anderem von der ehemaligen Klientel der Sozialdemokratie, die aus den Entwicklungen der letzten 30 Jahre am wenigsten profitierte. In einer neoliberalen Europäischen Union sind es einzig noch die Nationalstaaten, welche Demokratie und sozialen Ausgleich versprechen. Der alte Traum der Linken, den Nationalstaat zu überwinden, entpuppt sich als Albtraum.

Die sozialdemokratischen und grünen Parteien Europas sind längst selbst neoliberal imprägniert – und ziehen neoliberal denkende Menschen an. Ja, sogar noch erfolgreicher als jene sich offen als liberal bezeichnenden Parteien, denn sie verbinden in noch stärkerer Form ihren Wirtschaftsliberalismus mit linksliberalem Gedankengut und damit in einer politischen Assoziation, die in der heutigen, moralistisch geprägten politischen Kultur anschlussfähiger ist: Gesellschaftspolitische Liberalität, ein linkes und (!) zugleich individualistisches Lebensgefühl sowie eben, nicht zuletzt, offene Grenzen und Willkommenskultur lassen beim progressiv-urbanen Wähler von heute die (bisweilen naive) Assoziation einer freundlichen und modernen Politik aufkommen, die im Grunde nicht falsch sein kann.

Der globalistische Grundkonsens - le Bohémien
07:58
1906 4e64 420
CSU-Widerling Nr.3
Reposted frombootlegs bootlegs
07:55

Der neoliberale Grundkonsens, den die derzeit noch massgeblichen politischen Kräfte und Regierungsparteien in Europa mittragen, ist eine Allianz, die sich primär aus wirtschaftsliberalen Akteuren einerseits und linksliberalen Akteuren andererseits zusammensetzt. Unterschiede gibt es hier in Form tagespolitischer Meinungsverschiedenheiten, programmatischen Akzentuierungen und thematischen Schwerpunktsetzungen. Entscheidend sind jedoch zwei Gemeinsamkeiten: Die Befürwortung des kapitalistischen Wirtschaftssystems einerseits und das Verfechten eines „kosmopolitischen“ Globalismus andererseits, mit der Folge einer mehr oder weniger offen kommunizierten Befürwortung von Freihandel, Globalisierung, Migrationsfreiheit und offenen Grenzen.

Mit der Zusammenführung dieser zentralen programmatischen Punkte im Rahmen des neoliberalen Grundkonsens ergibt sich zugleich eine effektive neoliberale Strategie, kritische Positionen auf eine diskursiv vernichtende Weise zu etikettieren: So wird etwa aus dem Versuch, heimische Arbeitsplätze vor den Kräften und Auswirkungen der Globalisierung schützen zu wollen, „Nationalismus“ (vgl. Medick 2016), womit jeder, der sich der gemeinsamen Position von Wirtschafts- und Linksliberalen widersetzt, entsprechend diskreditiert ist. Es wird deutlich: Eine der neoliberalen Kernkompetenzen in der politischen Auseinandersetzung ist die Sprachpolitik.

Der globalistische Grundkonsens - le Bohémien
07:54

April 20 2017

21:05
Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.
— Norbert W. Bolz
Reposted fromFreeminder23 Freeminder23
21:03
18:23
Kaum ist Andrea Nahles' butterweiches Gesetz zur "Regulierung" von #Leiharbeit in Kraft, das den Einsatz von Leiharbeitskräften auf maximal 18 Monate beschränkt, nutzt die #IGMetall zusammen mit dem Arbeitgeberverband einen kleinen Passus im Gesetzestext, um eine vom Gesetz abweichende tarifliche Regelung zu treffen. Und nein, sie hat nicht etwa eine weitere Verkürzung der Verleihdauer ausgehandelt, sondern eine V-e-r-l-ä-n-g-e-r-u-n-g. 48 Monate (in Worten: vier Jahre) sollen Leiharbeitskräfte jetzt in Metall- und Elektrobuden regulär tätig sein dürfen, bevor sie abgezogen oder fest übernommen werden müssen. Richtig Klasse, wie sich Andrea Nahles in ihren Gesetzen immer wieder um eine Stärkung der Tarifbindung bemüht! 👺 Und man fragt sich natürlich auch tatsächlich , wofür man da noch eine Gewerkschaft braucht, die solche Tarifverträge abschließt...
Margareth Gorges
Reposted byinteressiert-mich-netdarksideofthemoon
18:21
9461 68f5 420

Industriegewerkschaft Metall

Reposted fromE-ART E-ART
10:13
karin leukefeld ist journalistisch meiner meinung nach aktuell das beste, was deutschland im kontext geopolitik, syrien, naher osten zu bieten hat und auf dem besten weg, einen peter scholl-latour zu beerben. nüchtern, sachlich, fakten-orientiert, bescheiden. vor allem aber: als EINZIGE seit jahren permanent vor ort. der einzige andere deutsche, der das hin und wieder schaffte, war jürgen todenhöfer. leukefeld ist im übrigen die einzige deutsche journalistin, die eine akkreditierung für syrien besitzt. was genau das aussagt, was es suggeriert: KEINER der schreibsöldner, die uns tagtäglich mit propaganda-ferz einer "syrischen beobachtungsstelle für menschenrechte" oder diverser anderer nato-pressestellen vollsülzt, war jemals vor ort. sehr lesenswerter neuer artikel - direkt aus aleppo.
Markus Gelau
10:12
3381 99d8 420
Reposted fromextremschnitzel extremschnitzel
10:10

Mit Unterstützung aus China, Iran und Russland wird die zivile Infrastruktur wieder aufgebaut. Die reichen westlichen Staaten haben erst kürzlich noch einmal deutlich gemacht, dass erst dann finanziell geholfen wird, wenn der Präsident nicht mehr Bashar al-Assad heißt. Ihre Verbündeten am Golf und in der Türkei liefern weiter Waffen an ihre Bodentruppen in Syrien, in Jordanien bereitet eine „arabische NATO“ unter US-britischer Führung neue Angriffe auf das Land vor. Der Krieg gegen Syrien wird politisch, militärisch, mit Wirtschaftssanktionen und medial geführt.

Als Journalistin hier im Land, erscheint mir die Wucht der Angriffe, die Politiker gegen Syrien erheben und die von den Medien transportiert werden ohne sie zu hinterfragen, ohne Fakten zu prüfen, ohne das Völkerrecht zu berücksichtigen maßlos, gespenstisch und gefährlich. Für Syrien und die Region sowieso, aber auch für alles, was Europa aus zwei Weltkriegen gelernt haben sollte.

Rubikon - Magazin für die kritische Masse | Krieg der Lügen
Reposted byswissfondue swissfondue
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