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January 29 2012

16:37
Reposted fromexistential existential viaFrauJule FrauJule
16:34
Coke Whore
Reposted frombootlegs bootlegs

January 27 2012

19:01
GIB DAVOS KEINE CHANCE
Reposted bybootlegsverschwoerergregoazivilerungehorsam
18:35

«Schwab macht aus heisser Luft Millionen»


Sie kennen WEF-Gründer Klaus Schwab persönlich. Sie beide sind Professoren an der Uni Genf. Hat er Sie nicht zu seiner diesjährigen Veranstaltung eingeladen?

Jean-Ziegler: Nein. Ich bin gegen diesen WEF-Zirkus. Es geht dort nicht um Dialoge, sondern um Machtbeziehungen. Das WEF mit seinen inhaltsleeren Mottos ist eine korrektive Psychotherapie. Die Herren der Welt, die Kosmokraten, die am Forum teilnehmen, haben einen schlechten Ruf und leiden darunter. Klaus Schwab richtet sie wieder auf. 

Haben Sie das Herrn Schwab schon mal gesagt? 
Klaus Schwab kennt meine Meinung. Er ist ein kluger, brillanter und freundlicher Mann. Ich bewundere ihn. Ihm gelingt es, mit seinem WEF-Zirkus, der nichts anderes ist als heisse Luft, ein Millionenvermögen zu machen.

Was stört Sie sonst noch am WEF? 
Der grosse Skandal ist die Hörigkeit des Bundesrats. Er macht bei diesem Privatfest mit und lässt auch noch den Steuerzahler dafür aufkommen. 5000 Soldaten und Polizisten müssen den Anlass bewachen. Zudem wird auf alle eingeschlagen, die in Zürich und Bern ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen und gegen das WEF demonstrieren.

Herr Ziegler, am WEF bräuchte es Kritiker wie Sie! 
Ich bin im internationalen Organisationskomitee des Weltsozialforums, das 2001 als Gegenbewegung zum WEF ins Leben gerufen wurde und gleichzeitig stattfindet. Zu Beginn probierte Klaus Schwab die Kritiker aus Porto Alegre (Brasilien) per Live-Übertragung zuzuschalten. Ich votierte aber immer gegen solche Scheindialoge.

Weshalb? 
Dem WEF genehme Kritiker sind so nur Schaufensterpuppen. Was wir hingegen aufbauen müssen, ist eine Zivilgesellschaft, die gegen die Kosmokraten aufsteht.

Das WEF tut so, als könne es die Welt verbessern. 
Das WEF ist die Ideologiefabrik der Kosmokraten. Es werden in jedem Jahr Ziele gesetzt, aber man kommt nie darauf zurück. Eines der Primärziele 2011 war die weltweite Nahrungsmittelspekulation zu kontrollieren. Sie ist einer der Hauptgründe für den Hunger. Getan wurde nichts.

Woran erkennen Sie das? 
Der Preis einer Tonne Reis hat sich in einem Jahr verdoppelt, eine Tonne Weizen ist sogar um 111 Prozent gestiegen. Die Nahrungsmittelspekulation ist 2011 explodiert. Letztes Jahr starben 36 Millionen Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen. Unverständlich ist, dass man am WEF nicht auf das Thema zurückkommt. 2012 spricht Klaus Schwab lieber von irgendwelchen Global Shapers... Das WEF fabriziert die Legitimationstheorie für die kannibalische Weltordnung.

Es wird immer vom Geist von Davos gesprochen. Was halten Sie davon? 
Auch das haben Schwabs PR-Fritzen erfunden. Es ist doch Unsinn zu sagen, dass die Herren der Welt in Davos zusammenkommen, um Beziehungen zu knüpfen. Wenn man Präsident von Nestlé, Novartis oder einer Grossbank ist, kann man doch das Telefon nehmen und jedermann anrufen – von Merkel bis zu Sarkozy. Es braucht kein WEF. Die Gierigen kommen wegen der korrektiven Psychotherapie.

Sie schrieben einst, die Hälfte der Konzernherren und Banker, die nach Davos kommen, sollten längst im Gefängnis sein. Schadet dieses Gebell nicht ihrer Glaubwürdigkeit? 
Mittlerweile sollten drei Viertel im Gefängnis sein! Wer mit Nahrungsmitteln spekuliert und damit Millionen Menschen ins Unglück stürzt, gehört hinter Gitter. Was ich sage, ist nicht polemisch, ich analysiere. Als Vizepräsident des beratenden Ausschusses des Uno-Menschenrechtsrates bin ich in der glücklichen Situation, dass ich klar reden kann.

Sie geniessen UNO-Immunität. Würden Sie sonst nicht so stark kritisieren? 
Da müsste ich etwas mehr aufpassen. Ich hatte neun Prozesse am Hals, als mir während meiner Zeit als Nationalrat die Immunität aufgehoben wurde. Die UNO-Immunität ist viel stärker. Die Kläger müssten an den Internationalen Gerichtshof nach Den Haag.

Ihre deutlichen Worte haben Sie schon viel Geld gekostet. Denken Sie manchmal, da hätte ich doch besser den Mund gehalten? 
Nein. Wenn man wie ich das Privileg eines Uno-Mandats und damit Zugang zu Informationen hat, dann muss man eine klare Sprache sprechen. Wenn ich sagen würde, die Kosmokraten, die in Davos zusammenkommen, seien Wohltäter, könnte ich mich nicht mehr im Spiegel anschauen.

Sie sind einer der ältesten Kapitalismuskritiker und werden in diesem Frühjahr 78 Jahre alt. Dürfen die Mächtigen auf Ihren baldigen Ruhestand hoffen? 
So lange man am Leben ist, soll man kämpfen. Insbesondere wenn man so unglaublich privilegiert ist wie ich. Ein Intellektueller wird nie pensioniert. Das würde ja bedeuten, mit Denken aufzuhören. Beim Skifahren fahre ich zwar mittlerweile etwas langsamer. Aber sonst bin ich bestens bei Kräften.

http://www.20min.ch/finance/dossier/wefdavos/story/-Schwab-macht-aus-heisser-Luft-Millionen--15865510
Reposted fromverschwoerer verschwoerer
18:24
18:15

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Reposted fromsellerie sellerie
18:14
gib volksmusik keine chance
Reposted frombootlegs bootlegs
18:13
[...]

Mathew D. Rose: Mit der R rot-grünen Regierung wurde der Korporatismus in der Bundesrepublik aufgegeben. Diesen Korporatismus will ich keinesfalls verklären, doch mit ihm wurde nach einem gesellschaftlichen Konsens gesucht, auch wenn die Interessen der Wirtschaft meist bevorzugt wurden. Mit der Kommerzialisierung der Demokratie unter Rot-Grün bekam der Höchstbietende den politischen Vorrang - und zwar er allein. Dann gab es zum Beispiel die Liberalisierung der Finanzmärkte, die Riester-Rente und Hartz IV ohne Mindestlohn. Unter der gegenwärtigen Bundesregierung kamen der zeitweise Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg und die Reduzierung der Mehrwertsteuer für das Hotelgewerbe dazu. Alle Parteien wandelten Partikularinteressen in Gesetze um und behaupteten, dass das alternativlos war

[...]
"Die Parteien sind Konzerne geworden" | Telepolis 2012-01-27
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18:09
18:06
80% der Zitate im Internet sind frei erfunden.
[Abraham Lincoln]
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17:48
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17:46
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17:46
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17:45
Freundschaft zwischen Männern und Frauen ist in armen Ländern, wo man kämpfen muss um die Familie am Leben zu halten ein Luxus, den sich niemand leisten kann.
Sie ist biologisch nicht "nötig", die Evolution braucht sie nicht.
Sie ist ein Triumpf der Zivilisation.
Man lacht sich gegenseitig kaputt, singt alberne Lieder, tröstet sich, brät sich Bratkartoffeln, kauft sich aus dem Gefängnis frei oder besucht sich im Krankenhaus.

Allzuviel soziales Gefälle oder andere Ungleichgewichte vertragen solche Freundschaften nicht. Deshalb gibt es sie eigentlich erst seit den siebziger Jahren, seit mehr Frauen ökonomisch Unabhängig sind.

Sex ist der Goldfaden, der immer mit durch das Gewebe läuft wenn Männer und Frauen befreundet sind. Manchmal sieht man ihn gar nicht, aber der Kick entsteht durch das Anderssein, den Rest Fremdheit, meinetwegen: der Sex, der "zielgehemmt" bleibt wie Freud gesagt hätte.
Aber es lohnt sich, dieser Herausforderung die Stirn zu bieten.
— Aus: Zeit Magazin Nr.5 2012/ M. Lau
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17:45
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January 26 2012

18:30
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18:25
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17:37
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